Das Schweigen zur Sprache bringen
Katherina Braschel spricht über ihren Debütroman Heim holen, erschienen im Residenz Verlag. Der Roman setzt sich mit Herkunft, Erinnerung und familiärer Prägung auseinander und fragt danach, wie Vergangenheit weiterwirkt – besonders dort, wo sie von Schweigen, Schuld und Verdrängung bestimmt ist.
Im Zentrum des Gesprächs stehen die Geschichte der Donauschwaben, Erfahrungen von Vertreibung sowie eine SS-Vergangenheit innerhalb der Familie. Katherina Braschel erzählt davon, wie Vergangenheit literarisch verhandelt werden kann, wie sich Schuld und Verantwortung benennen lassen und was es bedeutet, sich der eigenen Geschichte zu stellen. Darüber hinaus geht es um den Literaturbetrieb: um Sichtbarkeit, Erwartungen, Konkurrenz und die Realität des Schreibens als Autorin heute.
Themen: Herkunft · Erinnerung · Familiengeschichte · Donauschwaben · Vertreibung · Schuld · SS-Vergangenheit · Literaturbetrieb · Konkurrenz · Debütroman
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